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Sonntag, 5. November 2017

Herbstenlaub

Herbstenwald Susanne Blake
Kühler Grund im Herbstenwald,
Blätter rascheln unter mir,
geh ich durch den Herbstenwald.

Fast kahl sind die Bäume über mir,
so spür ich Dich an meiner Seite,
stetig mich meinen Weg begleitend.

Fühl die Ruhe tief in mir,
sehe in der Weite nun klar den
Weg vor Augen.

Ich war geblendet von der Angst,
wollte nicht mehr weitergehen,
habe geweint, geschrien wie ein Kind
und war verzweifelt.

Doch auf einmal stellte ich mich
der Angst und befreite mich davon.
Dann ging ich weiter ohne Angst.

Heute bin ich frei davon.
Ich bin nicht gescheitert, sondern
aufgestanden und ganz ich selbst.

Spürte stets eine Hand, die
mich leitet.
Ich weiß nicht wer Du bist,
doch spüre ich die Hand,
die mich führt.

So bin ich heute einfach ich,
wieder im Herbstenwald,
und doch ganz anders,
glücklich und frei.
Und dafür bin ich dankbar.

Herzlichst  Ihre Susanne Blake

Das Gedicht schrieb ich 2016/2017.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Der See


Schweigend, still und tief ergriffen,
Der See Gedicht Susanne Blake
schau ich mir den See nun an,
wie ein wunderbares Wesen,
er sich breitet aus vor mir.

Geheimnisvoll das Wasser leuchtet,
kleine Inseln auf dem See,
fühle ich mich tief ergriffen,
von der Stille dieses Sees.

Ein Gefühl von Ruhe, tiefem Frieden,
Freude und Geborgenheit breitet sich
in mir aus.

Als wäre ich nach langer Reise,
endlich nun nach Haus gekommen,
so begrüßt der See mich schweigend.

Hier fühl ich mich gleich zu Haus,
Tief in mir ein leises Wissen,
hier find ich mein Glück am See.

Gedicht Susanne Blake 16.02.2017

Dienstag, 4. November 2014

Der Weg


Der Weg Foto Susanne Blake 2014














Gemütlich unter Bäumen stand ich allein,
beobachtend die Landschaft, und auf einmal
warst Du da!

Geheimnisvoll und ganz plötzlich warst Du
neben mir.
Kein Wort haben wir gesprochen, doch tief
Im Herzen war es klar.
Der Weg führt uns zusammen und doch
war es noch nicht an der Zeit.

Die Zeit würde kommen, jetzt war es noch
nicht soweit.
Leise ohne Worte gingst Du den Weg entlang,
ein Lächeln auf schönen Lippen,
eine Bewegung mit der Hand,
und auf einmal wehte eine sachte Brise,
und Du warst nicht mehr da.

Da fragte ich mich, warst Du ein Geist,
oder wirklich da.
Und auf einmal hörte ich eine Stimme,
sei ruhig, es ist nicht mehr lang.


Dienstag, 12. August 2014

Rose des Herzens

Die Rose des Herzens
 
Einst sah ich im Garten, eine Rose, dunkelrot,
sie war schön, da wollte ich sie, und brach sie,
da stach sie und ein Tropfen Blut, ganz dunkelrot,
so wie die Rose, trat heraus.

Da war mir klar, nicht das Wollen,
um der Schönheit Willen, sondern die Liebe zur Freude, 
dafür ist die Rose da. 
Und als ich das dachte, 
fühlte ich wie ein Sonnenstrahl sich
in der Rose brach. 
Da lächelte ich und war froh, 
die Rose vergab und ich begriff,
die Rose ist die Liebe,
sie kann man nicht erzwingen.

Tief im Herzen ist sie, 
tief im Herzen blüht sie, 
und dann wenn Du Dich öffnest, 
ist sie da, die Liebe in seiner Schönheit Pracht.




Susanne Blake August 2014